// Zahnarztpraxis Dr. Hanke Faust - Füllungen

Ist durch eine Karies ein Loch in der Zahnsubstanz entstanden, so heilt dieses nicht von selbst wieder aus. Um die Kaufunktion zu erhalten und eine weitere Zerstörung der Zahnsubstanz zu verhindern, muss die Karies entfernt werden, um den Zahn dann mit einer Füllung zu reparieren.

Hierzu hat die moderne Zahnheilkunde verschiedene Werkstoffe entwickelt, die sich in den Parametern Haltbarkeit, Belastbarkeit, Ästhetik, Kosten und Arbeitsaufwand deutlich unterscheiden. Eine zunächst teurere Lösung in Form eines Inlays (Einlagefüllung aus Gold/Nichtedelmetall oder Keramik) kann sich aufgrund der hervorragenden Haltbarkeit im Laufe der Nutzung als günstigste Variante darstellen. Das Inlay bietet je nach verwendetem Material ein Mehr an Belastbarkeit, Sicherheit und Ästethik. Sie werden ausserhalb des Mundes nach einem exaktem Abdruck des Zahnes hergestellt und mit speziellen Zementen oder Klebern befestigt. Sie fordern sowohl vom Zahnarzt als auch vom Zahntechniker höchste Präzision und Anspruch an Ästhetik.

Wichtige Entscheidungshilfen sind neben der Ästhetik ein optimaler Randschlus, um Sekundärkaries zu verhindern,  sowie eine hervorragende Biokompatibilität ohne Allergiepotential.

Amalgam (silberfarben)

Amalgam ist der älteste plastische Werkstoff für Füllungen. Es lässt sich einfach verarbeiten, ist preisgünstig und relativ haltbar. Als besondere Nachteile erweisen sich die metallische Farbe und der Gehalt an Quecksilber, der Spekulationen über eine mögliche Gesundheitsgefährdung auslöst.

metallische Inlays (gold- oder silberfarben)

Metallische Inlays kommen den Eigenschaften der natürlichen Zahnsubstanz sehr nahe. Sie sind sehr mundbeständig, korrosionsstabil und damit langfristig haltbar. Mit ihnen lässt sich eine hervorragende Adaptation am Zahn erzielen. Bei guter Zahnpflege stellen sie die dauerhaft wirtschaftlichste Form der Füllung dar.
   
keramische Inlays (zahnfarben)

Die herausragende Eigenschaft der Keramikinlays ist die perfekte natürliche Ästhetik. Sie lassen sich kaum von der Zahnsubstanz unterscheiden und stellen somit die attraktivste Form der Zahnrestauration dar. Individuell durchs zahntechnische Labor gefertigt bieten sie höchste Präzision. Eine Zeitaufwendige adhäsive Verklebung ist zwingend erforderlich.

Kunststoff-Füllungen (zahnfarben)

Eine relativ kostengünstige Alternative im Vergleich zum keramischen Inlay stellt die Kunststoff-/Composite-Füllung dar. Als plastischer Werkstoff wird der Kunststoff in einem aufwendigen Verfahren (adhäsive Mehrschichttechnik) direkt im Zahn appliziert und mittels UV-Licht ausgehärtet. Der Einsatzbereich ist aufgrund der Festigkeit begrenzt, und somit die Lebensdauer limitiert.