// Zahnarztpraxis Dr. Hanke Faust - Künstliche Wurzeln (Implantate)

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik in schraubenförmigem Design, welche im Kiefer eingesetzt werden und dort mit dem Kochen verwachsen (osseointegrieren). Anschließend wird der Zahnersatz in Form einer Krone, Brücke oder Prothese auf dem Implantat befestigt. Implantate unterscheiden sich im Körpergefühl nicht von natürlichen Zähnen.
Implantate sind seit mehreren Jahrzehnten wissenschaftlich erforscht. Sie zeigen eine herausragende Tauglichkeit für den Ersatz von Zähnen auf. Es handelt sich also um eine fundierte und ausgereifte Behandlungsmethode, die eingehend beleuchtet wurde.

Warum Implantate?

Implantate haben diverse Vorzüge: Der Zahnersatz bietet ein gutes Kaugefühl, Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden - wie z.B. bei einer Brückenversorgung -, der Halt der Prothesen wird stabilisiert, sie bieten eine hervorragende Ästhetik und werden vom Patienten nicht als Fremdkörper empfunden. Ebenfalls können Entzündungen, wie z.B. durch Druckstellen bei Prothesen, vermieden werden. Der Kieferknochen schrumpft nicht, da vom Implantat eine Belastung wie von einem natürlichen Zahn ausgeht. Eine festsitzende Implantatversorgung ist immer eine optimale Alternative zu einer mobilen Prothese. Das Selbstbewusstsein sowie die Lebensqualität sind deutlich erhöht.

Wie ist die Ausgangssituation, gibt es Voraussetzungen?

Ausser bei Kindern und heranwachsenden Jugendlichen können Implantate bis ins hohe Alter integriert werden. Es sollte ein gewisses Mindestmaß an Knochensubstanz, die jedoch mit speziellen Verfahren aufgebaut werden kann, vorhanden sein, um eine sichere Integration zu gewährleisten. Spätestens 3 - 6 Monate nach Zahnverlust sollte die Implantation erfolgen, weil somit einerseits die Abheilung der Extraktionswunde beachtet und andererseits dem ansonsten fortschreitenden Abbau des Kieferknochens entgegengewirkt werden kann.
Die Indikation für Implantate ist in den letzten Jahren ausgedehnt worden, so dass nur noch bei wenigen Erkrankungen eine Kontraindikation besteht. Dies werden wir in einem pesönlichen Vorgespräch mit Ihnen besprechen.
Implanatversorgungen müssen regelmässig durch den Zahnarzt nachkontrolliert werden. Eine sorgfältige persönliche Mundhygiene sowie professionelle Zahnreinigung sind unverzichtbar.

Was kosten Implantate?

Die Kosten für Implantate werden in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen nicht getragen. Sie variieren je nach Aufwand und Anzahl. Allerdings erhalten gesetzlich Versicherte einen Festzuschuss zu der Suprakonstruktion (Zahnersatz auf den Implantaten), und zwar in der Form wie es der Zahnbefund für eine konventionelle Versorgung ohne Implantate vorsieht.
Vor Beginn einer Implantatversorgung erhalten Sie grundsätzlich einen individuell auf Ihre Situation abgestimmten Heil- und Kostenplan.